Aktionen  
 

 

10 Jahre Checkpoint Bravo: Turmöffnung und JAZZ im TURM am 3. Oktober 2008

Es spielt die Kleinmachnower Jazzkapelle anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Vereins. Am 3. Oktober 1998 gründeten Bürgerinnen und Bürger aus Berlin-Brandenburg den Checkpoint Bravo e.V. mit dem Ziel, den Kommandantenturm zu retten und den historischen Ort angemessen zu nutzen.

Für Annehmlichkeiten während der Veranstaltung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Beginn: 17:00 Uhr

 

JAZZ im TURM am 24. Mai 2008

Die Jazzkapelle Kleinmachnow spielt im restaurierten Kommandantenturm. Für verschiedene Annehmlichkeiten ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die weitere Arbeit des Checkpoint Bravo e.V.
Beginn: 19:00 Uhr

 

"Die Angst setzt Grenzen" - Ausstellung im Kommandantenturm
Albert-Einstein-Ring 45, 14532 Kleinmachnow

Im restaurierten Kommandantenturm widmet sich eine zeitgeschichtliche Ausstellung mit Fotos, Dokumenten, Grafiken und knappen Texten der innerdeutschen Grenze. Einzigartige Bilder erzählen von Tätern und Opfern, von Grenzdurchbrüchen, von Zwangsumsiedlungen und dem Abtragen ganzer Dörfer aber auch von "Mauerspechten" und Mauertouristen. Die Ausstellung wurde von der Landeszentrale politische Bildung in Sachsen zur Verfügung gestellt.

Öffnungszeiten:
jeden sa und so im November von 10 - 15 Uhr,
9. November 10 -15 Uhr
Anmeldung von Schulklassen und Besuchergruppen außerhalb der
Öffnungszeiten unter 033203/24870 und "Harry.Hartig at gmx.de"

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Bitte beachten Sie, dass derzeit keine Toilette zur Verfügung steht.

 

Besucheransturm zum Tag des offenen Denkmals am 09.09.07

Am Tag des offenen Denkmals folgten über 300 Besucher der Einladung des Checkpoint Bravo e.V., den ehemaligen Kommandantenturm im Europarc zu besichtigen. Der seit 1993 unter Denkmalschutz stehende Turm wurde mit Mitteln der Länder Berlin und Brandenburg, der Gemeinde Kleinmachnow und zahlreicher privater Sponsoren restauriert. Neben dem Baudenkmal gab es auch anderes zu sehen. Erstmalig wurden bislang unveröffentlichte Fotos der alten Grenzübergangsstelle gezeigt. Sie stammen von einem Zöllner, der dort 1958 bis 1960 eingesetzt war. Unter den Exponaten waren unter anderem Trainingswaffen der Grenztruppen und Staatssicherheit zu betrachten. Dass Flüchtlinge aus der DDR um ihr Leben fürchten mussten, war für die Besucher in einer alten Anweisung nachzulesen: *Zögern Sie nicht mit der Anwendung der Schußwaffe, auch dann nicht, wenn die Grenzdurchbrüche mit Frauen und Kindern erfolgen, was sich die Verräter schon oft zu nutze gemacht haben."

Pressemitteilung zur Bilanz der Turmöffnung

 

Tag des offenen Denkmals, 9. September 2007

Im Herbst 1989 stürzte eine friedliche Revolution die SED-Diktatur und öffnete die Grenzen. Jetzt kann ein einzigartiges Baudenkmal in Berlin-Brandenburg besichtigt werden: der weitgehend restaurierte Kommandantenturm der Grenzübergangsstelle Drewitz- Dreilinden. Zu sehen sind ausgewählte Sammlungsstücke und Filmaufnahmen sowie bislang unveröffentlichte historische Fotos.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer kleinen Spende  – gerne auch in D-Mark und Pfennigen!

Albert-Einstein-Ring (Europarc)
14532 Kleinmachnow
10-18 Uhr
Freier Eintritt.

Veranstaltungsliste "Tag des offenen Denkmals":
Kleinmachnow, Dreilinden

Pressemitteilung zur Turmöffnung

 

Nachruf: Arndt Schaffner 1947-2007

Arndt Schaffner, Gründer, langjähriger Leiter und Geschäftsführer des Deutsch-deutschen Museums Mödlareuth ist tot.

Schon im Sommer 1990 erkannten Arndt Schaffner und der Töpener Bürgermeister Arnold Friedrich die Chance, das zwischen DDR und Bundesrepublik geteilte Dorf Mödlareuth museal und für die politische Bildungsarbeit zu nutzen. Einen Monat vor der deutschen Wiedervereinigung gründete Arndt Schaffner den Verein Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth. Seinem unermüdlichen und hohen persönlichen Einsatz ist es zu verdanken, dass das Museum zu einer Einrichtung von nationaler Bedeutung heranwuchs.

Schon Jahre vor dem Fall der innerdeutschen Grenzen bereiste der Dokumentarfilmer die DDR. Seine Filme und  rund 25.000 Fotos vom Leben in der DDR entlang der Grenzanlagen bilden heute einen wertvollen Grundstock in der Sammlung des Museums.

Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Mödlareuther Museum blieb Arndt Schaffner in der politischen Bildungsarbeit aktiv. Zuletzt hatte er die viel gefragte Wanderausstellung „Die Angst setzt Grenzen“ realisiert. Sein Dokumentarfilm „Die ′Schlacht von Kópháza′ – Zeitzeugen erinnern sich“ (Deutschland 2006) hatte Anfang 2007 in Berlin Premiere.

Die noch heute bestehende Arbeitsgemeinschaft der Grenzmuseen geht ebenfalls auf eine Idee von Arndt Schaffner zurück. Er schuf damit ein Forum, das kleine und große Aufarbeitungsinitiativen an einen Tisch bringt. Ideen und Projekte können so besser vernetzt und für kleine Einrichtungen kann Unterstützung organisiert werden.

Evelyn Finger schrieb einmal in der ZEIT (29.9.2005): „Einer wie Arndt Schaffner würde niemals klagen obwohl der seit 10 Jahren keinen Urlaub hatte. 1999 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen. Auch deshalb kann er nicht hinwerfen. Nicht, bevor die Wiedervereinigung glücklich vollzogen ist also nach jüngsten Prognosen in zirka 50 Jahren.“
Arndt Schaffner starb unerwartet am 7. August 2007.

Peter Boeger, Vorsitzender Checkpoint Bravo e.V.

 

Grenzdenkmal renoviert

In den 80er Jahren markierte die DDR ihr Hoheitsgebiet an den Grenzübergangsstellen mit mächtigen Obelisken und Staatswappen. Diese Stelen wurden übrigens nicht aus Beton, sondern aufwendig als zweischalige Kunststoffkonstruktion hergestellt. Die in den Jahren unansehnlich gewordene Stele am ehemaligen Grenzübergang Dreilinden-Drewitz, unmittelbar an der Autobahn A 115,  wurde jetzt von der Europarc GmbH renoviert. Das freut den Checkpoint Bravo e.V. Nur wenige Meter von der Stele entfernt restauriert der Verein derzeit den ehemaligen Kommantenturm der Grenztruppen. Vor wenigen Wochen hatte Ministerpräsident Matthias Platzeck 10.000 Euro aus Konzessionsabgaben Lotto für die rund 60 qm Fensterglas am Turm zur Verfügung gestellt. 

Die denkmalgeschützte Stele wie auch der Turm sind seit Teil des Gesamtkonzepts zur Erinnerung an die Berliner Mauer, das 2006 vom Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde. Der Checkpoint Bravo e.V. hatte sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass darin ein größerer, länderübergreifender Denkmalraum Dreilinden-Drewitz definiert wird, der deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte seit 1945 veranschaulicht.

Einst spotteten die DDR-Bürger über das hoheitliche Emblem als „DDR in der Zange“. Einer vollständigen Rekonstruktion der Stele mit DDR-Staatsemblem erteilt Peter Boeger vom Checkpoint Bravo aber eine entschiedene Absage: „Der Abbau von 1990 ist äußeres Zeichen einer tiefgreifenden gesellschaftlichen und politischen Veränderung in Deutschland. Diese Art der Nostalgie wäre eine gefährliche Verharmlosung.“

 

10.04.07:
10 000 Euro für Sanierung von DDR-Grenzturm

Potsdam Für die Restaurierung des denkmalgeschützten Kommandoturms am früheren Grenzübergang Dreilinden-Drewitz im Süden Berlins stellt das Land Brandenburg 10 000 Euro bereit. Das teilte die Potsdamer Staatskanzlei gestern mit. In dem Turm soll in Zukunft eine Dauerausstellung an die Geschichte der deutschen Teilung erinnern. "Gerade Jugendliche müssen sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen, um für die Zukunft zu lernen", begründete Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) das Engagement des Landes. Der Turm wird künftig der politischen Bildung für Schüler und junge Erwachsene dienen. Der Zuschuss für seine Restaurierung stammt aus Lottomitteln.

Quelle: dpa

 

Autobahn: Tafel erinnert an Grenze

Vor siebzehn Jahren fielen die Grenzen zwischen Deutschland Ost und Deutschland West. Inzwischen sind fast alle Spuren der einstigen innerdeutschen Grenze aus der Landschaft getilgt. Es ist heute kaum mehr erkennbar, wo die Grenze verlief.

Deshalb hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur angeregt, an den Bundesautobahnen Hinweistafeln zu errichten, die an den früheren Verlauf der innerdeutschen Grenze erinnern. Das Bundesverkehrsministerium und die Verkehrsministerien der Länder unterstützten das Projekt. Anlässlich des 17. Jahrestages des Mauerfalls werden nun in Berlin und Brandenburg die Unterrichtungstafeln an den früheren Grenzübergangsstellen eingeweiht.

Am 9. November 2006 zwischen 9 und 12 Uhr ermöglicht es der Checkpoint Bravo e. V., den früheren Kommandantenturm auf dem Gelände zu besichtigen. Dort wird die Ausstellung "Herbst '89 - Wenn das Volk nicht so will, wie es soll" der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR zu sehen sein.

 

Erfolgreicher Tag des offenen Denkmals 2006

Am 10. September 2006 fand der bundesweite Tag des offenen Denkmals statt. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutscher Denkmalschutz beteiligte sich der Checkpoint Bravo e.V. mit der Öffnung des Turms, der noch immer Baustelle ist. Insgesamt 114 Besucher informierten sich an diesem spätsommerlichen Tag über die ersten Fortschritte bei der Restaurierung des Baudenkmals oder sahen eine Filmdokumentation über die Geschichte des Ortes. Besucher aus Braunschweig und Lübeck notierten im Gästebuch: "Danke für die Erhaltung dieses Turmes! Man braucht solche Orte, um sich zu erinnern. Nur so kann man Geschichte anfassen." Ein weiterer Besucher aus Utah (USA): "Thanks, verry interesting - hope you can get it restored to its original conditior and save a piece of history."
Mit Spenden in Höhe von fast 70 Euro und 18 DM, letztere von Per Bartenwerfer aus Oldenburg, unterstützen unsere Besucher das Projekt. Vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserem Vorhaben und Ihre Unterstützung! pb

 

Open-Air-Ausstellung zur Mauergeschichte

Artikel in der PNN

 

Turm ist im Gedenkstättenkonzept

d

"Die Entscheidung, den Turm in das Gesamtkonzept Berliner Mauer zu integrieren, ist noch vor Jahresende in der Senatskulturverwaltung gefallen." www.berlin.de/mauer

 

Attraktion für Mauertouristen
Berliner Morgenpost vom Mittwoch, 4. Januar 2006


"Der Kommandantenturm am ehemaligen Kontrollpunkt Dreilinden wird als letztes Relikt der einst größten Grenzübergangsstelle der DDR Bestandteil des Berliner Mauerkonzepts werden. Das authentische Zeugnis politischer Unterdrückung und deutscher Teilung steht für erfolgreiche und gescheiterte Fluchtversuche und soll daher mit auf der Gedenkstättenroute von Bernauer Straße, Checkpoint Charlie und Brandenburger Tor liegen." Mehr...

 

100 Jahre Teltowkanal

Fotobericht vom Checkpoint Bravo e.V. über die Grenzübergangsstelle am Teltow-Kanal. Mehr...

 

10.9.06 - Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, den 10.9.2006 ist auch der Turm, obwohl in diesem Jahr noch Baustelle, öffentlich zugänglich.

 

Mauerflug-DVD

Bei uns können Sie das einmalige Filmdokument "Mauerflug" als DVD oder Video bestellen. Der Film, aufgenommen 1990 von einem sowjetischen Hubschrauber Mi 8 im Tiefflug, zeigt die Umlandgrenze und Berliner Mauer mit Todesstreifen.
[Weiter...]

 

Pressekontakt

Dr. Peter Boeger,
Vorsitzender
> Kontakt per E-Mail

 

 

 
     
   
 
     

© CHECKPOINT BRAVO e.V. 2005