Geschichte
Am 9. November 1989 ereignete sich das bis dahin Undenkbare: Nach der abendlichen Pressekonferenz von DDR-Regierungssprecher Günter Schabowski bildeten sich kilometerlange Staus vor den Grenzübergangsstellen. Die Menschen wollten die angekündigte Reisefreiheit umgehend ausprobieren. Die gleiche Situation entstand auch an der Grenzübergangsstelle Drewitz. Dort sahen sich die völlig überraschten Grenzer hilflos einer chaotischen Situation ausgesetzt und lösten nach Mitternacht so genannte „erhöhte Gefechtsbereitschaft“ aus. Eine halbe Stunde nach Mitternacht, also erst am 10. November, wurde dann die Durchfahrt in den Westen freigegeben. Im Freudentaumel Tausender verlor die einst größte Grenzübergangsstelle der DDR schlagartig jede Bedeutung.
Mehr über den historischen Ort erfahren Sie in der reich bebilderten Dauerausstellung FREUNDwärts-FEINDwärts. Zur Ausstellung erscheint 2011 ein Katalog mit umfangreichem Bildmaterial und Dokumenten.
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