Exkursion zum Europarc Dreilinden

Europarc Dreilinden – normaler Gewerbepark oder Erholungsoase?

Zu Beginn der Exkursion am 27.04.2018 haben wir, die zwei Geografie-Grundkurse der 12. Klasse, eine Wanderung vom S-Bhf. Wannsee zum Europarc Dreilinden in Brandenburg unternommen mit dem Ziel, den besagten Raum nach Standortvorteilen zu untersuchen. Schon nach einigen Minuten auf dem Weg dorthin haben wir bemerkt, dass dieses Gewerbegebiet mitten im Grünen liegt.

 

Als wir schließlich nach einer halben Stunde angekommen waren, wurden wir zunächst sehr herzlich von Herrn Esser und Herrn Schmidt vom Museum Checkpoint Bravo – Erinnerungs- und Begegnungsstätte Drewitz-Dreilinden empfangen. Es folgte eine historische Einführung zum Gebiet und zum Checkpoint Bravo. Das Museum selbst befindet sich in einem denkmalgeschützen ehemaligen DDR-Überwachungsturm an der ehemaligen Grenze zwischen Westberlin und Ostdeutschland. Auch persönliche Erfahrungen zu dieser Grenzstation kamen zum Gespräch, was den Vortrag für uns Schüler äußert interessant und lebendig gestaltete. Der Wachturm vermittelte uns ein akkurates Bild, mit welchen Mitteln und mit wie viel Aufwand die DDR ihre Bürger überwacht, eingesperrt und gesichert hat. Die sich vor dem Wachturm befindlichen originalen Sicherungseinrichtungen zeigten uns eindrucksvoll, wie grausam das DDR-Regime vorging. Erinnerungsstellen für einzelne Maueropfer runden das Bild ab. Im Wachturm konnten wir uns zudem auch alte Gegenstände aus dem damaligen DDR- und Stasi-Regime anschauen, wie zum Beispiel Uniformen, Kontrollgeräte usw. Auch zwei Generatoren, welche kürzlich bei zufälligen Grabungen auf dem Gelände gefunden wurden, waren ausgestellt. 

Der Gewerbepark selbst steht erst seit circa 25 Jahren und wird stetig erweitert. Auffällig sind die ausschließlich namenhaften Unternehmen als Global Player aus den unterschiedlichsten Branchen wie z.B. Ebay-Deutschland, Paypal, mobile.de, DHL, Liebherr, McDonald’s oder Porsche (um einige wenige zu nennen), die dort einen Firmensitz haben sowie über 125 weitere national und global operierende Unternehmen. 

Die Architektur der Anlage ist sehr modern gehalten und die Bürogebäude haben eine vielfältige Architektur. Zudem ist das Gelände wie ein kleines Dorf gestaltet, in dessen Zentrum sich ein kleiner Park mit einem Teich befindet. Und obwohl die Autobahn als wichtigster Zubringer nur wenige Meter entfernt ist, ist der Geräuschpegel im Europarc Dreilinden relativ gering. 

Positiv zu bewerten ist der sehr hohe Grünflächenanteil (weiche Standortvorteile), der den Angestellten, aber auch uns Schülern, eine erholsame Atmosphäre bietet. Erstaunt waren wir auch über die von den Unternehmen für ihre Mitarbeiter angebotenen Freizeitangebote: Basketball- und Beachvolleyballplatz, Sonnenliegen, Kräutergarten u.v.m. laden zu erholsamen Stunden zum Regenerieren ein. 

Insgesamt war die Exkursion für uns Schüler nicht nur sehr informativ, sondern auch abwechslungsreich, entspannt und erholsam. 

Wir bedanken uns bei unseren Fachlehrern Frau Felstead und Herrn Wöste für diese Exkursion. 

Sarah Laasch (Tutorium Brostowski)

Quelle:

Märkische Allgemeine Zeitung vom 20. Dez. 2016

 

 

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25 Jahre Mauerfall - Dieses Ereignis wurde uns von den Medien in voller Bandbreite und Ausführlichkeit präsentiert. Ganz besonders die "Lichtmauer" in der Berliner Innenstadt mit den weißen Ballons entwickelte sich zum Publikumsmagneten.

Und was haben wir am 9. November gemacht? Wir haben in Wannsee nicht den Mauerfall zelebriert, sondern den profanen Maueralltag im geteilten Deutschland in Erinnerung gerufen. Bei diesigem und kühlem Novemberwetter fanden immerhin 103 zahlende Fahrgäste zu uns, die sich bei der Fahrt mit unseren E2H-Autobussen 1957 und 1242 (ein echter Drewitz-Wagen) die Einreise in die DDR über den Kontrollpunkt Dreilinden zur ehemaligen Grenzübergangsstelle Drewitz in Erinnerung rufen oder vermitteln lassen konnten.

Alle Fahrten wurden von uns sachkundig mit Fakten zur Linie E, später 99, sowie zu den Ein- und Ausreisemodalitäten moderiert. Und wer wollte, konnte auch einen Stempel der DDR-Organe auf historischem Visumpapier erhalten. Der Besuch im Kommandantenturm der ehemaligen Grenzübergangsstelle Drewitz, betreut vom Checkpoint Bravo e.V., mit seiner Ausstellung zu Mauerbau, Mauerzeit, Mauerfall und den Grenzkontrollen stellte die optimale Ergänzung zur Busfahrt dar. Der Erfolg dieser "Aktion" ließ seitens des Vereins Checkpoint Bravo die Frage aufkommen, wann wir denn mal wieder nach Drewitz fahren würden...

So ganz nebenbei brachte die Präsenz unserer Autobusse am Bahnhof Wannsee die sandgelbe BVG-Zeit für einige Momente vollends zurück.

Quelle: Traditionsbus Berlin

 

Tagesspiegel vom 13. 05. 13

 

Die Welt vom 18. 03. 14

 

Tagesspiegel vom 08. 05. 14

 

Artikel der Badischen Zeitung vom 13. 11. 2014

Zur Mauerfallllfeier in Kleinmachnow (veröffentlicht  am Do, 13. November 2014 auf badische-zeitung.de)

http://www.badische-zeitung.de/schopfheim/zur-mauerfallfeier-in-kleinmachnow

 

MAZ vom 23. 02. 16 

 

Potsdamer Neueste Nachrichten vom 23. 02. 16

 

Aufnahmen vom Dez. 1993, Quelle: YouTube


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