Aktuelles

27. Oktober 2018

„Feuer und Flamme für unsere Museen“

13 - 20 Uhr Aktionstag der Brandenburgischen Museen

Am Aktionstag "Feuer und Flamme für unsere Museen" werden die Außenanlagen,

Open-Air-Ausstellung und Grenzlehrpfad, nach Anbruch der Dunkelheit zusätzlich

mit Fackeln und Scheinwerfern beleuchtet.

Der Eintritt ist frei!

 

Erster Öffnungstag 2018:

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

13. Mai  - 11 - 16 Uhr

 

Neue Sonderausstellung

Grenzen verstehen

Die Berliner Mauer1961-1989

Die Geschichte der Berliner Mauer ist die Geschichte der Teilung der Stadt. Der Mauerbau 1961 trennte Familien, Freunde und Nachbarschaften. Für die Ostdeutschen war der Weg in den Westen versperrt. 28 Jahre sollten vergehen, bis die Mauer zu Fall gebracht wurde. Durch das Einmauern des eigenen Volkes sicherte die SED ihre Macht in der DDR. Als sie die Mauer unter dem Druck der friedlichen Revolution 1989 öffenen ließ, brach auch ihre Diktatur zusammen.Die Sperranlagen verliefen 43 Kilometer mitten durch die Stadt und schnitten auf 113 Kilometern Länge West-Berlin vom Umland komplett ab. Permanent wurde sie aus- und umgebaut. Die Ausdehnung des Grenzstreifens und die Kombination der Grenzelemente variierten je nach Ort.Diese Ausstellung gibt einen Einblick in den Aufbau der Grenzanlagen, ihre Funktionsweise und das System ihrer Bewachung. Sie erzählt, wie Menschen versuchten, die Grenze zu überwinden. Nicht zuletzt vermittelt sie, welche Auswirkungen die Mauer auf das Leben in der geteilten Stadt hatte.
 Ausstellung wurde gefördert durch die Stiftung Aufarbeitung

 

 

 

 

 

 

09. September 2018

 

10 - 18 Uhr: Tag des Offenen Denkmals

"Entdecken, was uns verbindet" heißt das diesjährige Motto am 09. September. 

Der Tag des offenen Denkmals ist eine großartige und ganz besondere Veranstaltung. Und so, wie Denkmale schützenswert sind, so ist auch eine einzigartige Aktion wie diese schützenswert. Darum ist der Tag des offenen Denkmals seit über 12 Jahren eine vom Deutschen Patent- und Markenamt geprüfte, eingetragene und geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Bereits seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Aktionstag bundesweit und steht hinter dem Konzept dieser größten Kulturveranstaltung in Deutschland.

Wenn jedes Jahr am zweiten Sonntag im September historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen öffnen, dann sind Millionen von Architektur- und Geschichtsliebhabern zu Streifzügen in die Vergangenheit eingeladen. „Geschichte zum Anfassen”, das bietet der Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise.

Kommandantenturm und Open-Air-Ausstellung

 

 

 

 

 

 

1. Juli 2017   2017 R. Esser 

 

Neue Sonderausstellung

Am 21. Mai eröffnen wir die neue Ausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur 
"Der Kommunismus in seinem Zeitalter". Sie umfasst 25 Tafeln mit über 200 zeithistorischen Fotos, Dokumenten sowie QR-Codes, die mit Filmdokumenten im Internet verlinkt sind.

Der Kommunismus in seinem Zeitalter

Eine Ausstellung von Gerd Koenen herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass wird die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ den Aufstieg und Niedergang der kommunistischen Bewegungen beschreiben. Diese waren im 20. Jahrhundert dazu angetreten, nicht nur die Welt, sondern auch die Menschen grundlegend zu verändern. Ihr totalitärer Anspruch mobilisierte rund um den Globus Millionen und entwickelte sich zum Albtraum von Abermillionen, die Opfer kommunistischer Gewaltregime wurden.

Herausgeber der Ausstellung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Deutsche Historische Museum Berlin. Ihr Autor ist der Frankfurter Historiker Gerd Koenen.

 

 

Logo Stiftung
Logo DHM

 

Gruppenführungen, auch mit Vortrag, sind nach vorheriger Terminvereinbarung auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten möglich.                              

Siehe unter Besucherservice

 

 

 

 

25. Juni 2016

Unter der Leitung des Europa-Abgeordneten Michael Cramer wurde auch 2016  im Rahmen der Mauerstreifzüge wieder die Erinnerungs- und Begegnungsstätte CHECKPOINT BRAVO besucht.

Fotos: R. Esser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

FREUNDwärts - FEINDwärts

Die deutsch-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden - Begleitbuch zur Ausstellung. Das Buch beschreibt in 20 Kapiteln mit vielen historischen Bildern die Ereignisse rund um den ehemaligen Übergang, Geschichten zu gelungenen und missglückten Fluchten, politische Hintergründe, die Praxis der Grenzüberwachung u. v. m. 

Dieses Buch können Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten über unseren S H O P bestellen.

 

 

 

 

22. Februar 2016

Ein gewichtiges Ausstellungsexponat

Ein zentral wichtiges Bauteil der Grenzübergangsstelle (GÜSt) Drewitz wurde aufgefunden: ein Gegenlager des Sperrschlagbaums Typ „Salzwedel“. Der Betonklotz weist ein Gewicht von 2,6 Tonnen auf. 

Der Klotz weist eine Altreparatur auf, die auf einen versuchten Grenzdurchbruch schließen lässt.

Funktion und Wirkungsweise der Sicherungsanlagen an den Straßen-GÜSt waren für die Reisenden nicht ohne weiteres erkennbar. Zu den Sperranlagen zählten insbesondere Rollsperren, Passagensperrtore, Seilsperren, Flächensperren gegen Autoreifen und Sperrschlagbäume. Die massive Ausführung des waagerecht ausschwenkbaren Sperrschlagbaums (Typ „Salzwedel“) mit vorgefertigtem Widerlager aus Beton war kaum zu durchbrechen. Beim Aufprall eines Fahrzeugs mit Geschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h wurde beispielsweise dieser elektromechanisch bediente Schlagbaum nur geringfügig verformt. Fahrzeuginsassen erlitten nicht selten tödliche Verletzungen. Die weit weniger starken Schwenksperren (Typ „Heinrich-Heine-Straße“) dienten hingegen der einfachen Abriegelung einzelner Fahrzeugspuren innerhalb der Übergänge.

Schlagbäume des Typs „Salzwedel“ wurden an jenem Punkt installiert, wo die Transitstrecke in das Areal der GÜST Drewitz mündete. In Berlin-Brandenburg ist  kein derartiges Bauteil erhalten.

Die erste Aufnahme (s. 1.Bild oben) der Güst Glienicker Brücke veranschaulicht die Funktionsweise: Der massive Schlagbaum rastete auf der Gegenseite in eine Art Schloss ein.

Durch Anklicken im Bild lassen sich die Fotos vergrößert betrachten.

Artikel vom 23. 02. 16 in der MAZ

 

Potsdamer Neueste Nachrichten vom 23. 02. 16

 

 

 

 

 

 

 


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