Aktuelles


 

 

 

Öffnungszeiten 2022:

Samstag, 29. Okt. 2022 ist der

letzte Öffnungstag in diesem Jahr.

Sonderöffnungszeiten unter Veranstaltungen 2022

Wir bitten unsere Besucher, die erforderlichen Mindestabstände einzuhalten und Mund-/Nasenschutz zu tragen. Desinfektionsmittelspender sind vor Ort vorhanden.

Bei wieder steigenden Inzidenzwerten und/oder neuen Verordnungen ist es möglich, dass die Öffnungen nicht mehr realisierbar sind.

Aktualisierungen werden hier zeitnah veröffentlicht!

Die Open-Air-Ausstellung auf dem Gelände ist                                              jederzeit frei zugänglich.

 

 

29. Oktober 2022

„Feuer und Flamme für unsere Museen“

13 - 20 Uhr Aktionstag der Brandenburgischen Museen

Foto: R. Esser

Am Aktionstag "Feuer und Flamme für unsere Museen" werden die Außenanlagen,

Open-Air-Ausstellung und Grenzlehrpfad, nach Anbruch der Dunkelheit zusätzlich

mit Fackeln  beleuchtet.

Der Eintritt ist frei! 

 

11. Sept. 2022

Tag des offenen Denkmals

Geöffnet von 10:00 - 18:00 Uhr

Der Eintritt ist frei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Neue Postanschrift:

 

CHECKPOINT BRAVO e. V.

Rudolf-Breitscheid-Str. 41, 14532 Kleinmachnow                  

 

 

 

 

 

 

Sonderausstellung

UMBRUCH OST. Lebenswelten im Wandel 

 

Es fehlt - in Ost wie in West - an Wissen sowie an einem unvoreingenommenen Diskurs über die Zeitgeschichte der deutschen Einheit nach 1990, der Klischees hinterfragt und nicht zuletzt im Westen ein Bewusstsein für das Ausmaß der Umbruchserfahrungen stiftet, die in der ostdeutschen Gesellschaft fortwirken.

Hier setzt die Ausstellung “Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel” an. Die Ausstellung thematisiert mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeut-schen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung, die die Anfangszeit prägten. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen Techno, Punk und Rechtsradikalismus. Themen sind Ressentiments, bis hin zu politischer Gewalt, aber auch die Frage nach Identitätsstiftern, das Miteinander mit den östlichen Nachbarn, der Aufbau Ost und seine Ergebnisse wie auch die neuen gesellschaftlichen Spaltungen, die in den letzten Jahren zu verzeichnen waren.

QR-Codes verlinken zu Zeitzeugenvideos, die der Ausstellung eine zusätzliche multimediale Dimension verleihen.

 

Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

11. Sept. 2019 Berlin-Brandenburg-Preis 2019 

Film/Bearbeitung: R. Esser

Foto: R. Esser



 

 

Gruppenführungen, auch mit Vortrag, sind nach vorheriger Terminvereinbarung auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten möglich.                              

Siehe unter Besucherservice

 

 

 

FREUNDwärts - FEINDwärts

Die deutsch-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden - Begleitbuch zur Ausstellung. Das Buch beschreibt in 20 Kapiteln mit vielen historischen Bildern die Ereignisse rund um den ehemaligen Übergang, Geschichten zu gelungenen und missglückten Fluchten, politische Hintergründe, die Praxis der Grenzüberwachung u. v. m. 

Dieses Buch können Sie auch außerhalb der Öffnungszeiten über unseren S H O P bestellen.

 

 

 

 

22. Februar 2016

Ein gewichtiges Ausstellungsexponat

Ein zentral wichtiges Bauteil der Grenzübergangsstelle (GÜSt) Drewitz wurde aufgefunden: ein Gegenlager des Sperrschlagbaums Typ „Salzwedel“. Der Betonklotz weist ein Gewicht von 2,6 Tonnen auf. 

Der Klotz weist eine Altreparatur auf, die auf einen versuchten Grenzdurchbruch schließen lässt.

Funktion und Wirkungsweise der Sicherungsanlagen an den Straßen-GÜSt waren für die Reisenden nicht ohne weiteres erkennbar. Zu den Sperranlagen zählten insbesondere Rollsperren, Passagensperrtore, Seilsperren, Flächensperren gegen Autoreifen und Sperrschlagbäume. Die massive Ausführung des waagerecht ausschwenkbaren Sperrschlagbaums (Typ „Salzwedel“) mit vorgefertigtem Widerlager aus Beton war kaum zu durchbrechen. Beim Aufprall eines Fahrzeugs mit Geschwindigkeiten von 50 bis 60 km/h wurde beispielsweise dieser elektromechanisch bediente Schlagbaum nur geringfügig verformt. Fahrzeuginsassen erlitten nicht selten tödliche Verletzungen. Die weit weniger starken Schwenksperren (Typ „Heinrich-Heine-Straße“) dienten hingegen der einfachen Abriegelung einzelner Fahrzeugspuren innerhalb der Übergänge.

Schlagbäume des Typs „Salzwedel“ wurden an jenem Punkt installiert, wo die Transitstrecke in das Areal der GÜST Drewitz mündete. In Berlin-Brandenburg ist  kein derartiges Bauteil erhalten.

Die erste Aufnahme (s. 1.Bild oben) der Güst Glienicker Brücke veranschaulicht die Funktionsweise: Der massive Schlagbaum rastete auf der Gegenseite in eine Art Schloss ein.

Durch Anklicken im Bild lassen sich die Fotos vergrößert betrachten.

Artikel vom 23. 02. 16 in der MAZ

 

Potsdamer Neueste Nachrichten vom 23. 02. 16

 

 

 

 

 

 

 


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